Archiv Ausgabe Mai 2008 Verschiedenes Bücher

Wolfgang Burger: Schwarzes Fieber

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In der Nähe von Heidelberg werden innerhalb weniger Tage eine bewußtlose Frau mit schweren Kopfverletzungen und ein toter Afrikaner gefunden. Es braucht einige Zeit, bis der Heidelberger Kripochef Alexander Gerlach dahinter kommt, dass die beiden Fälle etwas miteinander gemein haben, zumal sich die Frau, aus der Bewußtlosigkeit erwacht, ausschweigt. Die Spur führt nach Angola und zu einem Verbrechen von riesenhaftem Ausmaß, dessen Verantwortlicher in Deutschland sitzt, genauer gesagt, in Nordbaden. Wolfgang Burgers vierter Heidelberg-Krimi um den Ex-Karlsruher Kripomann Gerlach, der beharrlich seine Kompetenz über- bzw. unterschreitet, bewegt sich in gewohnten Bahnen. In die Krimihandlung verwoben sind Szenen von Gerlachs Familienleben. Diesmal wird der Witwer mit der plötzlichen Pferdevernarrtheit seiner pubertierenden Zwillingstöchter konfrontiert und macht dabei – wie gewohnt – keine starke Figur. Dass das dann auch noch irgendwie etwas mit dem Kriminalfall zu tun hat, gehört zu den vielen Zufällen, die Burger bemüht, um die Handlung voranzutreiben. Die Spannung hält sich dabei in Grenzen, aber wieder nimmt Burger den Leser gefangen mit dem leicht ironischen Erzählton, mit dem immer wieder aufblitzenden Dialogwitz und den stimmigen Details, mit denen er die handelnden Figuren einführt. Und natürlich steckt auch wieder jede Menge anheimelndes Heidelberg-Flair darin. -ko 
 
> Serie Piper, 285 Seiten, 8,95 Euro