Archiv Ausgabe Juni 2008 Verschiedenes Filme

Ferien

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Abwesenheit von Action ist das Wesensmerkmal des neuen Films von Thomas Arslan. Aber das allein kann ja noch kein Kriterium für Filmkunst sein. Wenn es keine Action gibt, dann muss etwas anderes da sein, Emotion zum Beispiel, um den Zuschauer zu fesseln. Aber gerade das ist Mangelware in dieser Beziehungsgeschichte, die in einer ländlichen Idylle irgendwo an einem brandenburgischen See angesiedelt ist. Laura (Karoline Eichhorn), die mit ihrer Familie zu Besuch im Landhaus ihrer Mutter (Angela Winkler) weilt, gesteht ihrem Mann (Uwe Bohn), dass sie seit Monaten einen Geliebten hat. Der reagiert mit verhaltenem Zorn, die Oma (Gudrun Ritter) kommt auch noch dazu, stirbt aber kurz darauf an einer nicht näher definierten Krankheit, sang- und klanglos. In statischen Totalen und Halbtoten schreitet die Handlung gemächlich voran bis zum Ende des Films, das manche Fragen offen lässt. Gerne würde man selbst die Ferien in dieser lauschigen Umgebung verbringen – aber nicht in dieser langweiligen Gesellschaft. 
 
(„Kino“ im Prinz-Max-Palais, 20., 19 Uhr/24., 21.15 Uhr/26., 19 Uhr/27., 21.15 Uhr)