Archiv Ausgabe Januar 2009 Verschiedenes Filme

Das Fremde in mir

Rebecca bringt einen gesunden Jungen zur Welt, doch nach der Geburt empfindet sie nur Hilflosigkeit und Gleichgültigkeit. Da ihr bewußt ist, dass es eigentlich ganz anders sein müßte, versucht sie mühsam gegenüber der Mitwelt die liebende Mutter zu spielen. Ihr Mann, der sich gleich wieder in die Arbeit stürzt, merkt nicht, dass Rebecca immer mehr verzweifelt und zu einer Bedrohung für das Kind wird. Als sie einen Nervenzusammenbruch erleidet und in eine Klinik eingeliefert wird, kann sie sich endlich offenbaren. Aber ist sie auch reif, ihr Kind endlich anzunehmen´ Mit Fingerspitzengefühl und recht eindringlich schildert die Filmemacherin Emily Atef das gar nicht seltene Phänomen der postnatalen Depression. Für ihre Inszenierung und für ihre Hauptdarstellerin Susanne Wolff gab es mehrere Auszeichnungen auf diversen Filmfestivals. 
 
(„Kino“ im Prinz-Max-Palais, 22., 19 Uhr/23., 19 Uhr/24.., 21.15 Uhr/25., 19 Uhr/28., 21.15 Uhr)