Archiv Ausgabe November 2017 Kunst, Ausstellungen Kunst

Sebastian Wiemer

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„Ecke Gartenstraße“ > Installationen, Tatortspuren, Wandbilder und doku-mentarische Fotografien - in den meisten seiner Arbeiten spielt Farbe eine Rolle, doch selten verbleibt sie klassisch auf der Leinwand haften. Er komme von der Malerei, doch wichtiger als das Malen sei ihm das dahinterstehende Konzept, sagt Sebastian Wiemer, der sein Studium bei Toon Verhoef, Axel Heil und Leni Hoffmann an der Karlsruher Akademie erst in diesem Jahr abschloss. So hat er etwa mit den erd-, asche-, mehl- oder schmutzgefüllten „Boxes“ eine Serie sich quasi selbst malender Bilder geschaffen, die sich auf dem Transport von Ausstellung zu Ausstellung weiterentwickeln. Mehr und mehr scheinen auch performative Aspekte in seiner Kunst eine Rolle zu spielen, etwa in der „Pure Orange“-Serie, in der er nach selbstgestellten, aber zum Scheitern verurteilenden Vorgaben perfekte Linien auf der Leinwand zu hinterlassen sucht. Spuren und Fährten sind es denn auch, die die Kunst Wiemers so erfrischend machen. Und überhaupt das Leben, das in den Arbeit des jungen Familienvaters Raum greift. So nennt er seine Ausstellung in der Galerie Thimme denn auch „Ecke Gartenstraße“, nicht nur weil die Galerie sich ebendort befindet, sondern auch weil das gerade zurückliegende Sommerleben im familiären Schrebergarten in den eigens für die Ausstellung geschaffenen Arbeiten seine Spuren hinterlassen wird.  
 
> 3. November bis 20. Dezember 2017, Galerie Clemens Thimme, Lorenzstraße 2, Karlsruhe, Mi–Sa 14–18 Uhr

Galerie Clemens Thimme

Lorenzstr. 2
76135 Karlsruhe
 
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