Archiv Ausgabe Dezember 2023 Kunst, Ausstellungen Ausstellungen

Jardin Artificiel

Als „Gärten, die noch kein Gärtner erträumt hat“ beschreibt Heinz Mack seine Installationen, die er in die Weiten der Wüsten setzte. Für die Sahara schuf der 1931 geborene Künstler einen Jardin Artificiel, einen künstlichen Garten: Skulpturale Objekte, darunter hohe lichtreflektierende Stelen aus Aluminium, Spiegel- und Acrylglas lassen im Zusammenspiel mit Raum und Licht Erscheinungen von gleißender Helligkeit entstehen. „Seine Stelen versteht Mack als Entsprechung des aufrecht stehenden Menschen im Raum. Der Raum ist dabei ebenso wichtig wie die Skulptur, die er in den Raum stellt“, so die Kunsthistorikerin Sophia Sotke. 1959 konzipiert und ab 1967 ausgeführt, kann Macks Sahara-Projekt als künstlerische Vision gelten, die auf das Nutzen von Sonnenlicht als Energiequelle mit Hilfe von Solarplantagen voraus weist. Jardin Artificiel – die Begleitausstellung zur Schau Mack im ZKM – präsentiert Fotografien, Collagen und Objekte zu dem beeindruckenden monumentalen Projekt dieses bedeutenden Künstlers der Nachkriegsgeneration in Deutschland.  
 
-- 
bis So 21. April 2024 
Mi–Fr (nur an Werktagen) 10:00 – 18:00 Uhr 
Sa+So 11:00 – 18:00 Uhr 
 
Foyer der EnBW-Zentrale, Karlsruhe, Durlacher Allee 93,  
 
-- 
Bild: Heinz Mack: Großer Raumpfeil, 1976, Foto: Thomas Höpker © Bild-Kunst, Bonn 2023

EnBW Foyer

Durlacher Allee 93
76131 Karlsruhe